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Montag, 8. Dezember 2025

Die Scheibe, der Alarm – und das unbehagliche Erwachen (True Crime)


Wenn Alarmanschlag alleine nicht reicht, wie Gewerbeobjekte im Perimeter versagen 

Die Nacht war dunkel, die Luft ruhig – kein Wind, kein Verkehr, kein Geräusch ausser dem leisen Vogelruf irgendwo in der Ferne. Im Gewerbegebiet an der Planckstrasse schlief der Betrieb. Fahrzeuge standen still, Motoren waren kalt, Licht war aus. Die Werktore verriegelt. Die Überwachungskamera still. Doch genau diese Stille war das Geschenk, das die Täter nutzten.

Gegen 00:40 Uhr wird eine Scheibe der Zugangstür eingeschlagen. Ein dumpfes Klirren durchbricht die Ruhe, ein kleiner Augenblick und dann: Schritte, Hebel, Eindringen. Die Alarmanlage schlägt an. Doch was dann geschieht, ist kein typisches Alarmszenario mit sichtbarem Eindringen, hektischem Licht oder fliehenden Schatten. Es passiert still. Leise. Konturiert. Der Täterweg: Aussenfläche – Glaselement – Innenraum. Aussenüberwachung? dunkel. Zugangskontrollen? ruhig. Fluchtweg? vorbereitet. Das Szenario zeigt: nicht der dramatische Einbruch mit Motorsäge und Splittern, sondern die ruhige Routine.

Aus technischer Sicht ist viel vorbereitet, Alarmanlagen, Kameras, Bewegungsmelder. Doch sie wirken nur, wenn der Aussenring funktioniert: Das Umfeld wird wahrgenommen, der Alarm erzeugt Reaktion, die Detektion führt zu Störung, die Störung führt zu Flucht. Wird der Ablauf unterbrochen, haben Täter Zeit genug und Zeit ist der Faktor, den sie nutzen. Der Einstieg an einer Scheibe, die keine wirksame Teil‑ oder Vollverglasung hat; der Aussenbereich ohne Last‑Sensorik oder Beleuchtung, die Täter sichtbar macht; die Reaktionskette, die zwar existiert, aber nicht sofort Wirkung zeigt.

Für den Menschen im Betrieb ist nicht allein der materielle Verlust die Herausforderung. Es ist der Moment des Erwachens: „Sie waren hier. In meiner Firma.“ Und mit diesem Gedanken kommen Fragen: „Hätte ich es verhindern können? Hätte ich das gehört? Hätte ich reagiert?“ Das Gefühl von Verletzlichkeit ist stärker als der Zahlenwert des Schadens. Denn Sicherheit ist nicht nur Technik, sondern ein Zustand – ein Zustand, den Mitarbeiter spüren.

Und hier liegt der Lernsatz: 
Der erste Zugang entscheidet. Der Aussen­schutz, die Sichtbarkeit, die Reaktion – all das vorher. Wer erst im Innenraum reagiert, spielt immer gegen Rückstand. Den Perimeter sichern, Schatten eliminieren, Alarm zur Aktion machen.

Heute schauen Sie nicht nur auf Ihre Technik. Heute schauen Sie auf Ihr Aussenfeld. Und wenn Sie dabei Unterstützung möchten, ich stehe bereit.

Würde dein Objekt einen Einbruchstest bestehen?

EINBRUCHS-CHECK - Jetzt hier

  1. Welche Aussenbereiche („Schattenzonen“) haben Sie in Ihrem Betrieb identifiziert und wie werden sie überwacht?
  2. Inwiefern reicht eine klassische Alarmanlage, oder braucht es ein System, das sichtbare Intervention erzeugt?
  3. Wie reagieren Mitarbeitende im Ernstfall bewusst oder unbewusst und welche Rolle spielt das Gefühl „wir sind vorbereitet“?
  4. Wie schnell muss eine Alarm‑Reaktion erfolgen, damit Täter‑Zeit wirksam verkürzt wird?
  5. Was sind Ihre ersten drei Massnahmen, wenn Sie jetzt spontan Ihren Außenperimeter checken müssten?

Freitag, 21. November 2025

Spätherbstlicher Einbruch in einem Einfamilienhaus


Der Wind roch nach Erde, Laub und dieser leisen Ahnung von Veränderung, die in den Novembernächten hängt.
Es war einer jener späten Herbsttage, an denen der Himmel wie eine schwere Decke über der Stadt lag – matt, grau und voller Versprechen von Regen. Die Teiche glänzten stumpf, und die Wege waren übersät mit Laub, das unter den Schuhen knirschte.

Anton fuhr die schmale Auffahrt hoch, sein Atem zeichnete kurze Wolken in die kalte Luft. Das Haus stand ein wenig abseits, flankiert von kahlen Hecken, die im Wind leise flüsterten. Die Lampe über der Haustür war aus - so wie die meisten in dieser Strasse, wo die Dunkelheit schneller kam als anderswo.

Die Frau, die ihn empfangen hatte, war erst Mitte vierzig, mit Haaren, die vom stürmischen Wind noch wirr standen. In ihrer Stimme lag ein Ton, der mehr als Worte sagte: Verunsicherung, dieses knotige Gefühl, das sich in der Brust breitmacht, wenn die eigene Welt plötzlich nicht mehr dicht ist.
„Sie haben die Scheibe eingeschlagen“, sagte sie, beinahe gleichgültig, als würde sie dem Ereignis die Farbe nehmen. „Nur die Küchentür. Aber… sie haben in Schubladen gesucht. Dinge mitgenommen. Und…“ - sie hielt inne, suchte nach dem richtigen Wort - „Sie haben das Foto von unserem Sohn zerrissen.“

Anton sah auf das zerrissene Papier auf dem Küchentisch. Zwei Hälften, die sich nicht mehr fanden. Der Mann neben ihr stützte die Stirn in die Hand, der Kummer war nicht verborgen.

Er ging durchs Haus, Schritt für Schritt, so, als wollte er die Stille abtasten. Der Flur roch nach altem Holz, nach Kaffee, nach einem Leben, das gerade gerüttelt worden war. In der Küche die Spur: das zerbrochene Glas, verstreute Schrauben, eine aufgebrochene Schublade. Keine panische Zerstörung - eher zielgerichtetes Durchsuchen.

Er kniete sich hin, betrachtete die Fensterbank. Dort, halb verborgen im Laub, lag ein winziger Stofffetzen, rot-weiss gestreift. Ein Teil von etwas, das jemand bei der Arbeit verloren hatte. Anton drehte es zwischen den Fingern. Es war von einer Handschuhnaht. Nicht professionell, eher improvisiert.

Sein Blick wanderte an die Garderobe: ein Schuhabdruck, kaum tiefer als vom Regen, zog eine Linie aus dem Garten an die Terrassentür. Die Spur war frisch, die Tiefe verriet einen ungeübten Schritt - keine Profis, aber zielgerichtet genug, um zu wissen, was sie wollten.

Er dachte an die Jahreszeit. Spätherbst. Dunkle Stunden, kürzere Wege, weniger Menschen auf der Strasse. Ideal für jemanden, der unsichtbar bleiben will.

Am Abend davor hatte eine Nachbarin ihm erzählt, dass sie merkwürdige Bewegungen gesehen hatte - nur flüchtige Schatten hinter den Hecken, zwei Gestalten, die sich schneller als Spaziergänger bewegten. Niemand hatte die Polizei angerufen; man dachte, der Winter mache die Leute vorsichtiger. Bis es nicht mehr nur Beobachten war.

Anton tippte eine Nachricht in sein Notizbuch: „Gezieltes Sondieren. Emotionales Ziel: Foto/Bedeutung.“ Er verstand die Logik dahinter: nicht immer geht es um die teuerste Uhr oder das Gerät. Manchmal geht es um Dinge, die Geschichten tragen  Beweise, Erinnerungen, Risse in der Vertrautheit, die gezielt geschlagen werden, um mehr als materiellen Schaden anzurichten.

Er sprach mit dem Paar, hörte zu, zählte die kleinen Brüche: das zerrissene Foto, die verschobene Schmuckdose, die leere Schublade mit den Briefen. Ihre Stimmen waren leise, als schützten sie die Worte vor dem Eingang in die Kälte. Anton ließ sie erzählen - nicht nur Fakten, sondern jene leisen Erinnerungen, die bei einem Einbruch besonders verwundet werden.

„Warum das Foto?“ fragte die Frau später, als die Uniformierten schon weg waren und nur noch Polizistenstiefel über den Schotter knirschten.
„Weil ein Bild sagt: Hier waren wir. Hier ist Leben. Das nehmen sie, weil sie die Story stören wollen“, sagte Anton. „Oder weil es für sie selbst einen Wert hat, einer, den sie verkaufen oder behalten können. Oft ist es beides: Bedeutung und Geld.“

Er blieb über Nacht. Nicht im Haus - das war nicht seine Art. Er blieb in der Gegend, fuhr langsam die Strassen ab, beobachtete die leeren Gärten, merkte die Schwärze der Hecken, in denen jemand hätte sitzen können. Die Kälte kratzte an der Jacke, aber es war die Aufmerksamkeit, die ihn warm hielt.

In den frühen Morgenstunden, als noch nur ein paar Laternen brannten, fiel ihm etwas auf: Fussspuren, halb verblasst, die von der Grundstücksgrenze in die Hecke führten. Sie waren jung, kaum ausgeprägt, aber in der Nähe ein kleines Stück Folie, verknotet, wie ein Paketverschluss. Der Typ von Sache, die jemand benutzt, wenn man etwas schnell verstecken oder transportieren möchte.

Er folgte den Spuren, sprach mit dem Schulbusfahrer, der jeden Morgen dieselbe Route fuhr. Ein Junge, etwa sechzehn, kam ihm in den Sinn - ein Off-Hand-Kommentar aus einer der Nachbarschaften: „Die klettern oft über die Hecken, die Jungs aus der Siedlung da hinten. Nichts richtig Schlimmes. Nur Kram.“

Anton zog die Fäden. Nicht um zu richten, sondern um zu verstehen. Er sprach mit Jugendlichen, nicht schaudernd, nicht beschuldigend. Fragte nach Stunden, nach Jobs, nach Geldnoten, nach Klischees. Einer der Jungen brach in Tränen aus, als Anton nicht mit ihm schimpfte, sondern ihm erklärte, was es hiesse, wenn man jemandem das Gesicht zerreisst - wie sich das Bild im Portemonnaie anfühlt, wie der Verlust einer Erinnerung wie ein kleiner Mord sein kann.

Am Ende war es nicht nur das Finden von Tatwerkzeug, das zählte. Es war die Arbeit mit den Menschen, mit den Nachbarn, mit denen, die Fehler machten. Anton organisierte eine kleine Abfolge von Massnahmen: Lichtsteuerungen, die automatisch an- und ausschalten; eine Bewegungssensor-Runde, so ausgerichtet, dass Heckenbereiche abgedeckt waren; eine kurze Nachbarschaftsinfo, die nicht mit Vorwürfen, sondern mit Einladung anfing.

Er empfahl, eine Schicht aus menschlicher Präsenz über die Technik zu legen: Nachbarschaftszeiten, kurze Kontrollgänge, ein Telefonplan für merkwürdige Beobachtungen - simple Dinge, die Vertrauen wiederpflanzten. Und er sprach über das Foto: es liess sich nicht reparieren, aber es liess sich etwas Neues daraus machen. Er half, das Foto zu restaurieren, die Hälften vorsichtig zu kleben, die Ränder zu glätten. Es war eine kleine, unromantische Operation und am Ende ein Akt der Versöhnung.

Als er ging, legte der Mann ihm die Hand auf die Schulter. Kein großes Dankeschön. Mehr so etwas wie: „Wir haben wieder einen Teil zurück.“

Anton fuhr davon, die Hecken zogen an ihm vorbei, braune Blätter wirbelten auf. Es war Spätherbst, dachte er. Die Welt zog sich zusammen, man sah mehr Ecken als Gesichter. Es ist eine Zeit, in der die Grenzen zwischen Nähe und Einsamkeit dünn werden und genau dort kommen diejenigen vorbei, die nicht wissen, wie man fragt.

Sicherheit, sagte er sich, ist nicht allein ein Mechanismus, den man montieren kann. Es ist ein Geflecht aus Menschen, Zeiten, kleinen Gewohnheiten. Manchmal reicht ein repariertes Foto, um die Schwere aus dem Blick zu nehmen. Manchmal braucht es mehr. Aber immer braucht es jemanden, der bleibt, zuhört und nicht nur die Spuren kehrt - sondern die Geschichten.

 

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Einbruchsserie Anfang Oktober 2025: Lehren und Lösungen


Die ersten Tage des Oktobers 2025 haben in der Ostschweiz eindrücklich gezeigt, wie vielfältig Einbrecher vorgehen. Ob durch ein Fenster im Obergeschoss, eine aufgebrochene Eingangstür oder eine simple Plexiglasscheibe – Täter nutzen jede Schwachstelle aus, um Beute zu machen. Dieser Beitrag beleuchtet drei aktuelle Fälle, analysiert die Methoden der Täter und zeigt auf, wie sich solche Risiken mit einfachen Massnahmen und moderner Sicherheitstechnik minimieren lassen.

Fallbeispiele

Einbruch in ein Einfamilienhaus in Engelburg (SG)

Am Mittwoch, 1. Oktober 2025, drang eine unbekannte Täterschaft kurz vor 17 : 45 Uhr über ein Fenster gewaltsam in ein Einfamilienhaus an der Höhenstrasse ein, durchsuchte die Räume und entwendete Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken. Der materielle Schaden beträgt rund 1’000 Franken. Dieser Vorfall zeigt, dass auch Fenster und Türen in oberen Stockwerken wirksam gesichert sein müssen, da sie oft als Einstieg genutzt werden.

Safe‑Knacker in Rapperswil‑Jona (SG)

In der Nacht vom 6. Oktober brachen Unbekannte in eine Boutique ein, indem sie die Eingangstür aufbrachen. Im Innern durchsuchte die Tätergruppe die Räumlichkeiten, knackte einen Tresor und stahl Bargeld, eine Bankkarte und Schmuck. Mit der gestohlenen Karte hoben sie im Anschluss mehrere tausend Franken ab. Dieser Fall zeigt: Ein Tresor allein reicht nicht aus, wenn der Gesamtaufbau (Tür, Alarmsystem, Alarmierungskette) Schwachstellen aufweist.

Einbruch in ein Schrebergartenhaus in Netstal (GL)

Zwischen dem 1. und 7. Oktober 2025 brachen Unbekannte in ein Schrebergartenhaus ein, indem sie eine Plexiglasscheibe an der Rückseite zerbrachen. Anschliessend gelangten sie in den Abstellraum, durchsuchten dort Werkzeugkisten und flüchteten unerkannt. Welche Gegenstände entwendet wurden, ist noch unklar, doch der Fall belegt, dass auch Nebengebäude und provisorische Bauten ins Sicherheitskonzept einbezogen werden müssen.

Lerneffekte und Empfehlungen

  • Fenstersicherung: Einbruchschutz sollte nicht nur die Haustür betreffen. Obergeschossfenster und Balkontüren benötigen zertifizierte Zusatzschlösser und Magnetkontakte (z. B. DoorProtect S), um unerlaubtes Öffnen zu melden.

  • Tresorsicherheit & Alarmketten: Ein Safe bietet nur dann Schutz, wenn er mit Alarmmeldern kombiniert und professionell verankert ist. Tür‑ und Bewegungsmelder mit Fotoverifikation (z. B. MotionCam S) lösen bei Manipulation sofort Alarm aus und können via Funk an einen Sicherheitsdienst gemeldet werden. Wichtig ist eine Alarmierungs‑ und Interventionskette, die innerhalb weniger Minuten reagiert – sonst bleibt den Tätern genug Zeit, den Tresor zu öffnen.

  • Aussen‑ & Nebengebäude schützen: Gartenhäuser, Garagen und Werkstattcontainer sollten mit stabilen Türen, einbruchhemmenden Fenstern und Funkmeldern ausgerüstet sein. Die Ajax Superior‑Line bietet Batterielaufzeiten bis zu 7 Jahren und Reichweiten von bis zu 2 000 Metern und ist damit für mehrere Gebäude geeignet.

  • Anwesenheitssimulation & Nachbarschaftshilfe: Eine Anwesenheitssimulation mit wechselnden Licht‑ und Geräuschmustern ist wirkungsvoller als dauernde Beleuchtung. Zudem hilft eine aufmerksame Nachbarschaft, auffällige Aktivitäten zu melden.

  • Polizeiliche Basis‑Massnahmen: Die Kantonspolizei Zürich betont, dass Türen immer abgeschlossen und Fenster sowie Balkon‑ oder Terrassentüren stets geschlossen sein sollten. Schon einfache Massnahmen wie das Vermeiden von Abwesenheitshinweisen können Einbrecher abschrecken.

Fazit

Die Einbrüche der ersten Oktoberwoche 2025 zeigen, dass Täter jede sich bietende Schwachstelle ausnutzen – vom Fenster im Obergeschoss über ungesicherte Eingangstüren bis hin zu Gartenhäusern. Ein wirkungsvoller Schutz besteht aus einer Kombination mechanischer Sicherungen, smarter Sensorik und einer schnellen Alarmierungskette. Mit einer durchdachten Sicherheitsstrategie lassen sich materielle Verluste begrenzen und vor allem das Gefühl der Sicherheit im eigenen Zuhause stärken.

Kontakt und Beratung

Du bist dir unsicher, ob dein Zuhause ausreichend geschützt ist oder möchtest gezielt Schwachstellen prüfen lassen? Ich helfe dir gerne weiter. Fordere meine kostenlose 5‑Punkte‑Checkliste an oder vereinbare eine persönliche Sicherheitsberatung. Du erreichst mich per E‑Mail unter info@securitax.ch oder telefonisch unter +41 76 322 06 44. Gemeinsam finden wir die passende Lösung, um potenzielle Einbrecher schon vor der Tat abzuschrecken.






Sonntag, 21. September 2025

Der Schlüssel im Briefkasten


Es roch nach Hefe und Wärme, als Anton die Küche betrat. Auf dem Tisch stand ein Laib Brot, noch dampfend, die Kruste rissig wie die Erde nach einem Sommerregen. Frau Keller, die schmale Gestalt mit den wachen, blauen Augen, wischte sich die Hände an der Schürze ab und lächelte.

„Herr Anton,“ begann sie, „Sie werden den Kopf schütteln. Aber wissen Sie, für mich ist das die einfachste Lösung.“
Sie deutete mit einer beiläufigen Bewegung zum Fenster, wo unten im Hof die Briefkästen in Reih und Glied standen. „Mein Sohn kommt manchmal vorbei, wenn ich nicht daheim bin. Dann lege ich den Schlüssel in den Kasten. So kann er rein, ohne dass ich anwesend sein muss. Praktisch, nicht?“

Anton schwieg. Sein Blick glitt über die vertrauten Muster der Küche, über das Tischtuch mit den kleinen Sonnenblumen, über die leise tickende Uhr an der Wand. Alles wirkte friedlich, vertraut, harmlos – und gerade deshalb gefährlich.

Er beugte sich leicht vor, faltete die Hände, als wolle er die Worte vorsichtig auf die Tischplatte legen.
„Frau Keller,“ sagte er, und seine Stimme war ruhig, fast weich, „stellen Sie sich vor, jemand beobachtet Sie. Nur zwei Tage, vielleicht drei. Er sieht, wie Sie den Schlüssel hineinlegen. Ab dann ist es nicht mehr Ihr Sohn, der ihn herausnimmt.“

Ihre Finger hielten inne. Die Kruste des Brotes, die sie eben noch gebrochen hatte, zerbröselte zwischen den Händen. Sie sah ihn an, ihr Lächeln war verschwunden.

„Es ist bequem, ja,“ fuhr Anton fort. „Aber Sicherheit ist selten bequem. Ein Schlüssel im Briefkasten ist, als würden Sie die Haustüre weit offenstehen lassen – nur dass Sie glauben, sie sei verschlossen.“

Die Frau atmete tief durch. Ihre Augen huschten zum Fenster, hinaus in den Hof, zu den Briefkästen, die plötzlich nicht mehr harmlos wirkten, sondern wie kleine Fallen.

„Und was soll ich dann tun?“ flüsterte sie, fast trotzig, fast fragend.

Anton lehnte sich zurück, liess eine Pause, als wolle er ihr Raum geben. „Es gibt bessere Lösungen. Ein Ersatzschlüssel bei einem Nachbarn, dem Sie vertrauen. Oder ein kleines Schlüsseldepot, das sicher verschlossen ist. Ich helfe Ihnen, wenn Sie möchten. Aber der Briefkasten … der gehört nicht dazu.“

Eine lange Stille füllte die Küche, unterbrochen nur vom Ticken der Uhr. Schliesslich nickte Frau Keller. Zögernd, fast widerwillig – und doch war da in ihren Augen dieser kleine Funke von Verständnis, der bleibt, auch wenn er nicht sofort brennt.

Anton erhob sich. Als er die Tür hinter sich schloss, hörte er, wie der Riegel fiel. Diesmal von innen, bewusst und fest.
Und er wusste: Manchmal reicht ein Satz, um Gewohnheiten zu zerbrechen.


Manchmal reicht eine kleine Gewohnheit, um grosse Risiken zu schaffen.
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Ich, Adrian Hetzke, bin Sicherheitsberater für Einbruch- wie Brandschutz & Smart-Security.
Meine Arbeit: Beratung, Planung, Umsetzung - für private und gewerbliche Objekte in der ganzen Schweiz.


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Sonntag, 14. September 2025

Die offene Kellertüre

 

Die Nacht lag still über dem Quartier. Nur das leise Rauschen der Blätter und das rhythmische Tropfen einer Dachrinne begleiteten Antons Schritte. Er mochte diese Stunden, wenn der Tag seine Stimmen verloren hatte und die Häuser schliefen. In dieser Stille, dachte er, verraten sich die kleinen Dinge.

Er bog in die Seitenstrasse ein, die er schon unzählige Male abgelaufen war. Die Laternen warfen gelbliche Inseln ins Dunkel, dazwischen gähnte Schatten. Dort bemerkte er sie: die Tür.

Eine schmale Kellertür, halb geöffnet, als hätte jemand sie in Eile hinter sich gelassen. Ein Spalt, kaum mehr als eine Handbreit – und doch genug, dass sich die Dunkelheit wie ein offener Schlund in die Nacht ergoss.

Anton blieb stehen. Sein Blick tastete das Bild ab wie ein Raster. Türschloss: alt, vermutlich nicht verstärkt. Scharniere: rostig. Innen: kein Licht, keine Bewegung. Er spürte den kalten Hauch, der aus der Öffnung strömte, feucht und schwer, als würde der Keller atmen.

Er lauschte. Nichts. Kein Rascheln, kein Flüstern. Nur das Herz, das in seiner Brust gegen die Stille trommelte.
Er dachte an Einbrecher, die genau solche Chancen suchten: offene Türen, die niemand bemerkte, kleine Nachlässigkeiten, die sich in grosse Verluste verwandelten. Aber er dachte auch an Menschen, die zu müde oder zu sorglos waren, das Schloss zu drehen. Ein Detail, das zwischen Alltag und Katastrophe stand.

Er trat näher. Das Holz fühlte sich unter seinen Fingern kühl und rau an. Mit einem leisen Ruck zog er die Tür zu, bis das Schloss klickend einrastete. Das Geräusch schnitt wie ein Schlusspunkt in die Stille – klein, unscheinbar, und doch von Gewicht.

Anton zog seinen Notizblock hervor, riss ein Blatt ab. Seine Handschrift, fest und kantig, füllte die Zeilen:
„Ihre Kellertüre stand offen. Bitte prüfen Sie das Schloss.“

Er schob den Zettel in den Briefschlitz der Haustür. Für ihn war es nur ein Handgriff, eine Geste. Doch er wusste: Vielleicht würde dieser Hinweis einen Moment der Nachlässigkeit in eine Routine der Achtsamkeit verwandeln.

Als er den Weg fortsetzte, wandte er noch einmal den Blick zurück. Das Haus lag reglos da, verschlossen, als sei nichts geschehen. Nur er wusste, dass in dieser Nacht etwas offen gewesen war – und dass es die falschen Augen hätten sehen können.

Die Menschen, dachte er, unterschätzen oft das Gewicht kleiner Dinge. Eine Tür, die nicht ins Schloss fällt. Ein Schlüssel, der im Versteck liegt. Es ist nie das grosse, sichtbare Loch, durch das Gefahr eindringt. Es ist immer der Spalt, durch den man hindurchschlüpfen kann.

Und Anton wusste, dass er nicht überall sein konnte. Aber an diesem Abend, in dieser Strasse, hatte er eine Lücke geschlossen.

 

Mich interessiert: Hättet ihr die offene Türe bemerkt – oder vielleicht sogar ignoriert?
Welche kleinen Dinge fallen euch im Alltag auf, die andere übersehen?
 


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Sonntag, 31. August 2025

Antons sichere Zuflucht


Das Einfamilienhaus wirkte von außen ruhig, beinahe idyllisch. Ein kleiner Garten, ein Apfelbaum, eine niedrige Hecke. Nichts verriet, dass hier in der Nacht zuvor eine unsichtbare Grenze überschritten worden war - die Grenze zwischen Vertrautem und Bedrohung.

Als Anton aus seinem Wagen stieg, hörte er bereits das leise Schluchzen. Anneliese stand im Türrahmen. Ihre Augen waren gerötet, ihre Schultern angespannt, die Hände zitterten. Sie sah aus, als hätte sie die ganze Nacht wachgelegen.

„Es ist furchtbar, Herr Anton", flüsterte sie. „Alles ist durchwühlt. Wir fühlen uns nicht mehr sicher in unserem eigenen Zuhause."

Anton nickte langsam. Er wusste: Bei einem Einbruch ging es nie nur um gestohlene Gegenstände. Es ging um etwas viel Tieferes - das zerbrochene Gefühl von Geborgenheit. Sicherheit war nicht nur Technik, sondern ein innerer Zustand. Und genau den galt es nun wiederherzustellen.
Die Spuren im Holz

Anneliese führte ihn schweigend durch den Flur. Überall lagen Schubladen halb offen, Schränke standen leer, Scherben glitzerten am Boden. Im Wohnzimmer war ein Regal durchwühlt, Kissen lagen auf dem Boden, als hätte ein Sturm hindurchgefegt.

„Hier hinten", sagte sie leise.

Anton folgte ihr zur Rückseite des Hauses. Das Fenster war aufgebrochen. Er kniete sich hin, strich mit der Fingerspitze über den Rahmen. Hebelspuren. Deutlich. Routiniert gesetzt. Keine rohe Gewalt, sondern Präzision.

„Sie wussten, was sie tun", murmelte Anton. „Ein geübter Handgriff, nicht das erste Mal."

Jeder Einbruch erzählt eine Geschichte - und Anton war ein Meister darin, sie zu lesen.
Wut im Türrahmen

Die Haustür ging auf. Ulrich, Annelieses Mann, kam herein. Man sah ihm an, dass er direkt von der Arbeit kam - Hemd zerknittert, Krawatte locker. Doch in seinen Augen brannte Wut.

„Wie kann so etwas passieren?" Seine Stimme bebte. „Wir haben doch nichts getan. Wir dachten, hier wären wir sicher!"

Anton ließ ihn sprechen. Er wusste, dass es wichtig war, den Zorn, die Hilflosigkeit und die Angst auszusprechen. Sicherheit begann damit, dass Menschen sich gehört fühlten.

„Es hätte jeden treffen können", sagte Anton ruhig. „Aber Sie haben jetzt die Möglichkeit, daraus zu lernen. Wir machen Ihr Zuhause nicht nur sicherer - wir geben Ihnen Ihr Gefühl von Kontrolle zurück."
Der stille Beobachter

In den folgenden Stunden durchstreifte Anton das ganze Haus. Er überprüfte jedes Fenster, jede Tür, jeden Winkel des Gartens. Er sah sich die Beleuchtung an, prüfte die Sichtlinien von der Straße, analysierte die toten Winkel.

Das Bild formte sich vor seinen Augen wie ein Puzzle. Hier ein schwacher Punkt - eine alte Kellertür, die nur mit einem simplen Schloss versehen war. Dort eine Hecke, die viel zu hoch war und Einbrechern Deckung bot. Und das Licht im Garten? Kaum ausreichend, um einen Schatten zu vertreiben.

„Sicherheit ist ein Netz", dachte Anton. „Es reicht nicht, wenn ein Knoten stark ist - das Ganze muss halten."
Am Küchentisch

Als der Abend hereinbrach, saß Anton mit Anneliese am Küchentisch. Der Duft von Tee hing in der Luft, doch sie rührte nicht an ihrer Tasse.

Anton legte die Pläne aus, zeichnete Linien, markierte Schwachstellen. Seine Stimme war ruhig, sachlich, aber auch mitfühlend.

„Wir sichern das Fenster. Verstärkte Rahmen, neue Schlösser. Die Gartenbeleuchtung muss angepasst werden - Bewegungsmelder, die wirklich funktionieren. Und eine Alarmanlage, die Sie sofort warnt, noch bevor jemand ins Haus gelangt. Kurzfristig beginnen wir mit den dringendsten Punkten. Langfristig bauen wir ein System, das lückenlos ist."

Anneliese sah ihn an, zum ersten Mal mit einem Hauch von Hoffnung. „Meinen Sie, wir können uns hier wieder sicher fühlen?"

Anton nickte. „Sicherheit ist mehr als Technik. Es ist das Wissen, dass Sie die Kontrolle zurückgewonnen haben. Und genau das schaffen wir."
Der Wiederaufbau

Die nächsten Tage waren von Arbeit erfüllt. Anton koordinierte Handwerker, sprach mit Schlossern, überprüfte die Lieferung der neuen Sensoren. Er stand nicht nur beratend daneben - er griff selbst zu, wenn es nötig war. Half, die neuen Riegel einzupassen, die Anlage einzurichten, Kabel zu verlegen.

Anneliese beobachtete ihn, und zum ersten Mal seit Tagen lag etwas wie Vertrauen in ihrem Blick. Ulrich testete die neuen Schlösser, hörte das satte Klicken, spürte die Stabilität. Es war ein einfaches Geräusch - und doch klang es für ihn wie ein Versprechen.

„Es fühlt sich schon viel besser an", sagte er leise. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, zaghaft, aber echt.

Das Wissen teilen

Am Ende führte Anton die Familie durch ihr nun gesichertes Zuhause. Er erklärte jedes Detail, jede Funktion.

„Eine Anlage ist nur so stark wie die Menschen, die sie nutzen", sagte er. „Sicherheit ist ein Zusammenspiel aus Technik und Wachsamkeit. Nutzen Sie die Sensoren, achten Sie auf Routinen, und unterschätzen Sie nie das Gefühl in Ihrem Bauch."

Er sprach nicht wie ein Verkäufer, sondern wie jemand, der wusste, was auf dem Spiel stand.
Der Dank

Wochen später erreichte ihn eine Karte. Anneliese hatte sie eigenhändig geschrieben. In schwungvoller Schrift stand dort:

„Lieber Herr Anton, wir schlafen wieder durch. Wir fühlen uns wieder sicher in unserem Zuhause. Dafür sind wir Ihnen unendlich dankbar."

Anton legte die Karte auf seinen Schreibtisch, neben einen Stapel Akten. Er lehnte sich zurück, schloss kurz die Augen. Genau das war es, weshalb er diesen Beruf liebte. Er war nicht nur ein Sicherheitsberater. Er war ein Wiederhersteller des Friedens.
Fazit

Der Fall von Anneliese und Ulrich zeigte einmal mehr: Ein Einbruch raubt nicht nur Dinge. Er raubt Vertrauen. Und genau dieses Vertrauen zurückzugeben, war Antons wahre Aufgabe.

Denn Sicherheit ist mehr als Kameras, Schlösser und Sensoren.
Sicherheit ist das Gefühl, zu Hause wieder atmen zu können.


Über Securitax
Ich, Adrian Hetzke, bin Sicherheitsberater für Einbruch- wie Brandschutz & Smart-Security.
Meine Arbeit: Beratung, Planung, Umsetzung - für private und gewerbliche Objekte in der ganzen Schweiz.


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Mittwoch, 27. August 2025

Warum ich euch von Anton erzähle


Wenn Menschen mich fragen, was ein Sicherheitsberater eigentlich tut, merke ich oft: Die meisten haben nur eine vage Vorstellung. Sie denken an Schlösser, Kameras, vielleicht an Alarmanlagen. Aber was es wirklich bedeutet, Sicherheit zu schaffen - dieses Gefühl, wieder ruhig schlafen zu können - das lässt sich schwer in ein paar Sätzen erklären.

Deshalb habe ich begonnen, meine Arbeit in Geschichten zu verdichten. Geschichten, die zeigen, wie ich Sicherheit erlebe, wie Menschen mich rufen, wenn etwas passiert ist - und wie wir gemeinsam den Weg zurück ins Vertrauen finden.

Damit diese Geschichten greifbar werden, habe ich eine Figur geschaffen: Anton.
Anton ist kein Fremder. Er ist mein erzählerisches Alter Ego. Er trägt die Erfahrungen, die ich als Sicherheitsberater gesammelt habe. Er ist das Gesicht meiner Einsätze, verdichtet in eine Form, die es möglich macht, über reale Probleme zu sprechen, ohne die Privatsphäre meiner Kundinnen und Kunden zu gefährden.
Wer Anton ist

Man erkennt ihn sofort: lange Haare, Tattoos auf den Unterarmen, ein Blick, der jedes Detail aufsaugt. Kein Anzug, keine Krawatte. Er passt nicht ins Klischee - aber genau das macht ihn glaubwürdig.

Anton ist derjenige, der hinschaut, wenn andere wegsehen.
Er geht in Häuser, in denen das Gefühl von Sicherheit zerbrochen oder unsicher ist. Er betritt Fabrikhallen, in denen Tradition und Zukunft aufeinanderprallen. Er untersucht Museen, in denen Menschen Gespenster fürchten - und findet die wahre Ursache im Schatten.

Anton steht für das, was meine Arbeit ausmacht:
  •     Sicherheit ist mehr als Technik.
  •     Sicherheit beginnt beim Zuhören.
  •     Sicherheit bedeutet, das Unerwartete zu erkennen.
Warum ich diese Geschichten erzähle

Ich habe Anton geschaffen, um euch mitzunehmen - in eine Welt, die sonst verborgen bleibt.
Eine Welt, in der Einbrüche nicht nur Zahlen in einer Statistik sind, sondern Narben in Familien.
Eine Welt, in der ein Traditionsbetrieb durch eine kleine Schwachstelle alles verlieren könnte.
Eine Welt, in der Prävention oft der unsichtbare Held ist, den niemand sieht - bis es zu spät ist.

Diese Geschichten sollen zeigen: Sicherheit ist kein Luxus. Sie ist ein Grundbedürfnis.

Und sie sollen Mut machen. Denn egal wie bedrohlich eine Situation wirkt: Mit der richtigen Kombination aus Verstand, Technik und Menschlichkeit lässt sich der Frieden zurückgewinnen.
Was euch erwartet

Im Lauf dieser Serie werde ich Antons Fälle erzählen.
Jeder davon basiert auf echten Erfahrungen, die ich als Sicherheitsberater gemacht habe. Ich anonymisiere sie, verdichte sie literarisch und mache sie so erlebbar.

Ihr werdet sehen, wie Anton Spuren liest, wie er Menschen begleitet, wie er Systeme aufbaut.
Manchmal überraschend. Manchmal schmerzhaft. Aber immer mit dem Ziel, am Ende mehr zurückzugeben, als am Anfang da war: Sicherheit. Vertrauen. Ruhe.
Mein Versprechen

Anton ist meine Art, euch zu zeigen, was ich täglich tue.
Er ist eine Figur - ja. Aber er ist auch ich.

Und jede Geschichte, die ihr hier lest, hat einen wahren Kern. Sie zeigt, dass Sicherheit nicht von allein entsteht, sondern erarbeitet werden muss.
Dass man dafür hinsehen, hinhören und handeln muss.

Willkommen bei Antons Sicherheitsfällen.
Dies ist der Anfang.
Und es ist nur der erste von vielen Schritten, die wir gemeinsam gehen werden - hinein in eine Welt, die verletzlich ist, aber nicht schutzlos.

 


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Dienstag, 20. Mai 2025

Mythos 16: "Einbruchsschutz ist nur für reiche Menschen."

 


Mythos 16: "Einbruchsschutz ist nur für reiche Menschen." Falsche Annahme, dass Sicherheit teuer sein muss

Viele glauben, dass effektive Sicherheitsmasnahmen nur wohlhabenden Haushalten vorbehalten sind. Schliesslich sieht man teure Villen mit hochmodernen Sicherheitssystemen und denkt: "Das kann ich mir nicht leisten." Doch die Wahrheit ist: Sicherheit muss nicht teuer sein – es gibt zahlreiche kostengünstige Massnahmen, die Einbrüche wirksam verhindern.


Warum Einbruchsschutz für jeden bezahlbar ist

🔹 Viele effektive Massnahmen kosten wenig oder gar nichts – Eine bewusste Sicherheitsroutine, Nachbarschaftshilfe und richtiges Verhalten sind kostenlos, aber sehr wirksam.
🔹 Mechanische Sicherungen sind erschwinglich – Tür- und Fenstersicherungen gibt es bereits ab wenigen Franken und sie erhöhen den Widerstand massiv.
🔹 Moderne Alarmsysteme sind flexibler als je zuvor – Smarte Sicherheitstechnik ist heute erschwinglich und auch für kleine Budgets verfügbar.
🔹 Prävention spart Geld – Ein Einbruch verursacht nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch psychologische Belastungen und lange Bürokratiekämpfe.

Sicherheit ist kein Luxus – sondern eine bewusste Entscheidung!


Praxisbeispiele: Bezahlbarer Schutz, der funktioniert

Fall 1: Mehr Sicherheit mit kleinen Massnahmen
Ein Mieter installierte für weniger als 100 CHF zusätzliche Fenstersicherungen und eine smarte Türklingel – das Risiko eines Einbruchs sank erheblich.

Fall 2: Nachbarschaftsschutz als kostenlose Lösung
In einem Wohnviertel vernetzten sich die Anwohner über eine Messenger-Gruppe, um verdächtige Aktivitäten zu melden – seitdem gab es keine Einbrüche mehr.

Fall 3: Einfache Türsicherungen mit großer Wirkung
Ein Kunde montierte für unter 200 CHF einen Panzerriegel an seiner Tür – ein späterer Einbruchsversuch scheiterte daran.

Schon mit kleinen Investitionen kann man große Sicherheitsgewinne erzielen!


Welche kostengünstigen Maßnahmen wirklich helfen

Türen immer abschließen – Eine einfache, aber oft vergessene Massnahme mit grosser Wirkung.
Fenstersicherungen nachrüsten – Abschliessbare Fenstergriffe oder Zusatzsicherungen kosten wenig, sind aber sehr effektiv.
Smarte Technik nutzen – WLAN-Türklingeln, Bewegungsmelder und Alarmanlagen gibt es bereits für kleines Geld.
Licht und Sichtbarkeit erhöhen – Ein gut beleuchtetes Haus schreckt Täter ab und kostet kaum etwas.
Sicherheitsbewusstsein entwickeln – Die richtige Routine kann das Risiko erheblich senken.

Sicherheit muss nicht teuer sein – sie muss nur richtig gemacht werden!


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Sicherheit ist keine Frage des Budgets – sondern der richtigen Maßnahmen. Lassen Sie sich beraten, wie Sie Ihr Zuhause günstig und effektiv schützen können!

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Freitag, 16. Mai 2025

Irrtum #15: "Metalltüren sind einbruchsicher."

 


Irrtum #15: "Metalltüren sind einbruchsicher." 

Fehlannahme über die tatsächliche Sicherheit von Metalltüren

Viele Menschen gehen davon aus, dass eine Tür aus Metall automatisch einbruchsicher ist. Schließlich wirkt sie stabil und massiv. Doch das ist ein gefährlicher Irrtum: Metalltüren allein bieten keinen vollständigen Schutz – sie können aufgehebelt, durchbohrt oder mit speziellen Werkzeugen manipuliert werden. Einbrecher wissen genau, wo die Schwachstellen liegen.


Warum Metalltüren nicht automatisch sicher sind

🔹 Schwachstelle Türrahmen – Viele Metalltüren sind in schwache Holz- oder Aluminiumrahmen eingesetzt, die sich leicht aufhebeln lassen.
🔹 Unzureichende Schlösser – Wenn das Schloss nicht einbruchssicher ist, nützt auch eine stabile Tür nichts.
🔹 Hohlkonstruktionen sind anfällig – Viele Metalltüren bestehen aus dünnem Blech und lassen sich mit Brechwerkzeugen oder Bohrern öffnen.
🔹 Täter kennen effektive Angriffspunkte – Speziell geschulte Einbrecher wissen, wie sie selbst robuste Türen mit der richtigen Technik überwinden können.

Eine Tür ist nur so sicher wie ihr gesamtes Schutzsystem!


Praxisbeispiele: Wie Einbrecher Metalltüren überwinden

Fall 1: Aufhebeln trotz Metallkonstruktion
Ein Mehrfamilienhaus in Zürich hatte Metalltüren, jedoch mit einem schwachen Holzrahmen. Einbrecher brauchten weniger als zwei Minuten, um die Tür aus dem Rahmen zu heben.

Fall 2: Schlossbohrung bei unzureichender Sicherung
Ein Täter setzte eine Bohrmaschine direkt am Schloss einer Metalltür an – die Tür hielt stand, aber das Schloss war innerhalb von Sekunden zerstört.

Fall 3: Durchtrennen mit schwerem Werkzeug
In einer Gewerbeimmobilie wurde eine Metalltür mit einem Trennschleifer aufgeschnitten. Die Täter hatten freien Zugang, da die Tür selbst nicht mit zusätzlichen Sicherheitsmechanismen ausgestattet war.

Metall allein schützt nicht – das gesamte Sicherheitssystem ist entscheidend!


Wie Sie Ihre Tür wirklich sicher machen

Verstärkter Türrahmen – Eine sichere Tür braucht einen stabilen Rahmen, der nicht aufgehebelt werden kann.
Mehrpunktverriegelung – Zusätzliche Verriegelungspunkte erhöhen den Widerstand gegen Einbruchversuche erheblich.
Bohr- und ziehgeschützte Schliesszylinder – Hochwertige Schlösser verhindern Manipulation durch Bohrer oder Lockpicking.
Smarte Zutrittssysteme – Elektronische Schliesssysteme ohne mechanische Schwachstellen bieten noch mehr Sicherheit.
Zusätzliche Sicherungen – Querriegel, Bandsicherungen oder Sicherheitsbleche erhöhen den Schutz massiv.

Eine gute Tür allein reicht nicht – sie muss richtig gesichert sein!


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Lassen Sie sich nicht von massiven Metalltüren in falscher Sicherheit wiegen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Tür wirklich einbruchsicher machen!

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Aufklärung Irrtum 11 – „Ich habe einen Hund, der reicht als Schutz.“

 



Irrtum 11 – Wenn der Hund allein nicht reicht

„Ich habe einen Hund – der schützt mich schon.“

Ein treuer Begleiter, ja – aber kein professioneller Einbruchschutz.

📊 In meiner Umfrage sagten 100 % der Teilnehmenden,
dass der Hund abschrecken kann,
aber kein echter Ersatz für Sicherheitssysteme ist.


🔍 Die Wahrheit:

🐶 Hunde können bellen.
Aber sie können auch:
❌ eingeschüchtert werden
❌ mit Leckerlis abgelenkt werden
❌ selbst in Gefahr geraten

💡 Einbrecher wissen das – und bereiten sich darauf vor.


💬 Ein echter Fall aus dem Einsatzbericht:

„Der Hund war ruhig – der Täter hatte offenbar Erfahrung. Als wir heimkamen, war das Haus leer. Der Hund saß verängstigt in der Ecke.“

Emotional belastend – und völlig vermeidbar.


🛡️ Mein Tipp:

  1. Nutze den Hund als zusätzliche Abschreckung – nicht als einzige

  2. Kombiniere ihn mit Bewegungsmeldern, Licht und Alarm

  3. Schütze nicht nur dich, sondern auch dein Tier


📣 Was denkst du?

👉 Reicht dein Hund als Schutzmaßnahme aus?

Kommentiere mit:
„Ja“ – wenn du auf tierische Sicherheit setzt
„Nein“ – wenn du ergänzt mit Technik

📅 Nächste Woche folgt Mythos 12:
„Ich wohne in einer Mietwohnung – das ist Sache des Vermieters.“

#SicherLeben #Einbruchschutz #MythenDerSicherheit #HundIstNichtGenug

Freitag, 9. Mai 2025

Aufklärung Irrtum 10 - "Ich will nicht, dass mein Haus wie eine Festung aussieht."


Irrtum 10 – Wenn Ästhetik wichtiger ist als Schutz

„Ich will nicht, dass mein Haus wie eine Festung aussieht.“

Ein oft gehörter Satz – aber auch ein gefährlicher Irrtum.

Denn:
Sicherheit und Stil schließen sich längst nicht mehr aus.

Die Umfrage zeigt zwar noch keine Stimmen –
aber viele Menschen denken insgeheim so.


🔍 Die Wahrheit:

Moderne Sicherheitslösungen sind:
✅ unauffällig
✅ stilvoll
✅ architektonisch integrierbar

💡 Von verstärkten Fensterbeschlägen über smarte Sensoren bis zu Kameras im Design-Look –
Sicherheit kann heute fast unsichtbar sein.


💬 Ein Kundenzitat, das alles sagt:

„Ich wollte kein Gitterhaus. Jetzt sieht man nichts – aber fühlt sich sicher. Genau so wollte ich’s.“


🛡️ Mein Tipp:

  1. Nutze unauffällige Produkte – innen montiert, diskret, elegant
  2. Lass dich beraten – ich zeige dir ästhetische Möglichkeiten
  3. Setze auf smarte Lösungen, die sich deinem Stil anpassen

📣 Was denkst du?

👉 Muss Sicherheit sichtbar sein – oder geht’s auch schön?

Kommentiere mit:
 „Ja“ – wenn du glaubst, dass Sicherheit optisch stört
„Nein“ – wenn du Sicherheit UND Stil vereinen willst

📅 Nächste Woche folgt Mythos 11:
„Ich habe einen Hund – der reicht als Schutz.“ 🐕

Donnerstag, 8. Mai 2025

Aufklärung Irrtum 9 - „Mein Nachbar hat schon eine Alarmanlage, das reicht.“

 

Wenn Nachbars Schutz dich nicht schützt
„Mein Nachbar hat schon eine Alarmanlage - das reicht doch für uns beide.“
Klingt bequem.

Ist aber leider falsch gedacht.

📊 In meiner Umfrage sagten 100 % der Teilnehmenden:
👉 „Die Alarmanlage meines Nachbarn schützt mich nicht.“
💡 Und sie haben recht - Einbrecher suchen gezielt das schwächste Ziel in der Umgebung.

🔍 Die Wahrheit:
🔓 Wenn dein Nachbar gesichert ist und du nicht - bist du die nächste logische Station.
Einbrecher wollen schnell, unauffällig und ohne Risiko handeln.
Und das bedeutet:
Sie meiden Alarmanlagen. Sie meiden Widerstand.

💬 Was mir ein Polizist mal sagte:
„Wenn in einer Strasse fünf Häuser sind und nur eines ist gesichert – rate mal, welche vier zuerst dran sind.“

🛡️ Mein Tipp:
1. Mach’s Einbrechern nicht zu leicht – zeig Präsenz und Sicherung.
2. Nutze den „Abschreckungseffekt“ – Kameras, Licht, Aufkleber.
3. Stärke gemeinsam mit deinem Nachbarn eure ganze Strasse – Sicherheit ist Teamarbeit.

📣 Was meinst du?
👉 Glaubst du, Nachbarschaftsschutz reicht?

Kommentiere mit:
- „Ja“ - wenn du glaubst, das wirkt
- „Nein“ - wenn du selbst aktiv wirst

📅 Nächste Woche folgt Mythos 10:
„Ich will nicht, dass mein Haus wie eine Festung aussieht.“

HashtagSicherLeben HashtagEinbruchschutz HashtagMythenDerSicherheit HashtagNachbarschaftIstKeinSchutzschild

Wenn die Dunkelheit näher rückt – zwei Einbrüche im Quartier Buchthalen

Es gibt Einbrüche, die uns nicht wegen ihres materiellen Schadens berühren, sondern wegen des Raumes, den sie verletzen. Ein Zuhause ist nie...

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